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Den Ausstellungskatalog "Märchenbilder — Bildermärchen" gibt es jetzt als e-Katalog zum Runterladen.

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Blaue Muschel - Ziericon Harmonie in Blau

Ausschnitt aus dem AquarellKunst im Bürgerhaus: „Harmonie in Blau“

Zweite Winterausstellung der Künstlergruppe
B l i e n v e l t e r

Eröffnung am 27. November 2010

In diesem Jahr haben sich die Mitglieder der Künstlergruppe Blienvelter mehrmals getroffen, um gemeinsam zu malen. Dabei kamen Materialien wie Aquarell, Pastell, Kreide und Acryl auf unterschiedlichen Untergründen – wie Bambuspapier, Leinwand, Pappe oder Holz – zum Einsatz. Die Besucher der Winterausstellung erwartet also wieder ein echter Augenschmaus mit vielfältigen und vielschichtigen Kunstwerken.

Neben einer Auswahl an Bildern, die das Schaffen der einzelnen Künstler im Jahr 2010 illustrieren, zeigen die Blienvelter in diesem Winter erstmals auch ein gemeinsames Projekt: Variationen zum Thema „Harmonie in Blau“.

Farbe in der Kunst und im Alltag

Der Ausdruck von Gefühlen und Stimmungen durch Farbe hat in der Kunst eine lange Tradition. Man denke etwa an den großartigen Schwarz-Rot-Kontrast in Franz Marcs berühmtem Bild „Kämpfende Formen“ oder die melancholischen Blautöne aus Picassos „Blauer Periode“. Aber auch aus dem Alltagsleben ist Farbsymbolik und Farbpsychologie nicht wegzudenken, vom roten STOP-Schild bis zur Farblichttherapie in allen Schattierungen des Regenbogens. Und Farbe wird immer wichtiger! So hat der Kunstexperte Martin Oswald in einer Studie herausgefunden, dass heutzutage Vierjährige schon so viele Farbnamen kennen wie Achtjährige vor hundert Jahren.

Harmonie in Blau

Passend zum Wunsch nach Ruhe und Frieden, der uns in der stressigen Vorweihnachtszeit leider oft vergeblich begleitet, haben die Blienvelter ihre Farbe und ihr Thema gewählt. „Harmonie in Blau“ soll den Betrachter in beruhigende Sphären fern von der Hektik und dem Ärger des Alltags entführen. Auf einer großen Wand werden sich die Bilder der einzelnen Künstler zu einer großen, blauen Collage zusammenfügen.

Die Winterausstellung der Blienvelter 2010

Die Ausstellung „Harmonie in Blau“ wird pünktlich zum Pleinfelder Weihnachtsmarkt eröffnet. Das ganze erste Adventswochenende lang werden die Künstler anwesend sein und laden alle herzlich ein, in den Ausstellungsräumen im Pleinfelder Mehrgenerationenhaus in Harmonien aus Farben und Formen einzutauchen.

Die Ausstellung kann voraussichtlich bis Ende Februar 2010 zu den Öffnungszeiten des Pleinfelder Mehrgenerationenhauses und des Heimatmuseums besucht werden. Unter der Woche ist es allerdings empfehlenswert, vor einem Besuch kurz im MGH anzurufen, da die Ausstellungsräume wegen diverser Veranstaltungen nicht jederzeit besichtigt werden können.

Die Blienvelter freuen sich schon auf Ihren Besuch!

Braune Muschel - Ziericon Winterausstellung!

Ich freue mich sehr, mich mit einigen Fotodrucken an der Winterausstellung 2009/2010 der Künstlergruppe “Blienvelter” beteiligen zu dürfen.

Heute Abend ist die Eröffnungsfeier!

<p>Plakat für die Winterausstellung der Künstlergruppe Blienvelter</p>

Plakat für die Winterausstellung der Künstlergruppe Blienvelter


P.S.: Wer möchte, kann einen Stephantasy-Fotokalender für 2010 JETZT vorbestellen! Preis wird je nach Format zwischen 10 und 50 Euro liegen. Nähere Informationen werden nachgeliefert. *Katze*

Braune Muschel - Ziericon Heute ist Weltalphabetisierungstag.

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Oder auf Englisch: “World Literacy Day”

Dieser von der UNESCO ins Leben gerufene Feiertag wird seit 1966 immer am 8. September begangen.

Banner der UNESCO zum Weltalphabetisierungstag 2009Wer meint, das Unvermögen lesen und schreiben zu können, sei ein Problem von Entwicklungs- und Schwellenländern oder armer Einwanderer, der irrt gewaltig.

Heutzutage schätzt man die Summe der funktionellen Analphabeten in Deutschland auf vier Millionen.

Zum Vergleich: Berlin, als größte Stadt Deutschlands hat ca. 3,4 Millionen Einwohner. Mit anderen Worten, mehr Menschen als in Berlin leben, können in Deutschland nicht richtig lesen und schreiben.

Das ist doch eine ganze Menge.

(Auch wenn vier Millionen natürlich immer noch nur ein ganz kleiner Teil der gesamten Bevölkerung von Deutschland ausmachen.)

Und das in einer Zeit, in der Lesen und Schreiben durch die Bedeutung des Internets immer wichtiger wird.

Aber was soll es bringen, über Analphabetismus zu bloggen (wir können ja alle lesen und schreiben!)? Oder diese netten Fernsehreklamen, die fürs Lesen- und Schreibenlernen werben—wenn jemand nicht lesen und schreiben kann, wie soll er oder sie sich denn diese Telefonnummer und Adresse notieren?

Erstens:

Dieser Tag kann uns, die wir in der glücklichen Lage sind, die Fähigkeit lesen und schreiben zu können, als selbstverständlich zu erachten, daran erinnern, dass es eben nicht selbstverständlich ist lesen und schreiben zu können. Die Grundschulbildung, die uns ermöglicht hat, lesen und schreiben zu lernen, ist nicht selbstverständlich. Es hat Jahrhunderte gedauert, bis diese Schulbildung in unserem Land zur Selbstverständlichkeit geworden ist. In vielen Ländern, und für viele Bevölkerungsschichten in vielen Ländern, ist diese minimale Schulbildung immer noch keine Selbstverständlichkeit. Insbesondere Mädchen werden immer noch vielfach vom Bildungszugang ausgegrenzt.

Lesen und schreiben zu können ist nicht selbstverständlich.

Die Tatsache, dass diese Fähigkeiten und die Möglichkeit, diese Fähigkeiten zu erwerben, uns selbstverständlich erscheinen, ist ein Privileg.

Daran sollte man sich hin und wieder erinnern.

Zweitens:

Es gibt Menschen, und zwar nicht in entfernten Krisenregionen, sondern hier, gleich nebenan, die nicht richtig lesen und schreiben können. Nicht unbedingt, weil sie intellektuell nicht in der Lage sind, dergleichen zu lernen, sondern weil sie irgendwann den Anschluss verpasst haben. Und ohne weitere Förderung, war es dann irgendwann zu spät.

Diese Menschen bleiben von vielem ausgeschlossen. Vom Arbeitsmarkt und staatlichen Unterstützungen, für die man Formulare ausfüllen muss, über die vielfältigen Möglichkeiten des Internets, bis hin zur Freude an einem Buch, an einer Geschichte oder einem Gedicht.

Nicht gerade ein Ruhmesblatt für eine Gesellschaft, vier Millionen Analphabeten. Auch wenn das im Hinblick auf die Gesamtbevölkerung noch eine solide Quote sein mag.

Aus dieser Erkenntnis kann man durchaus Konsequenzen ziehen.

Zum Beispiel kann man bei der nächsten Wahl die Aussagen der Parteien zur Bildungspolitik mal unter die Lupe nehmen. Und seine Wahlentscheidung auch nach diesem Gesichtspunkt ausrichten.

Oder wenn es darum geht, für einen wohltätigen Zweck zu spenden. Warum nicht für Alphabetisierung? In Deutschland, oder weltweit.

Drittens:

Lesen und Schreiben ist mehr als nur nützliche Kulturtechnik.

Lesen und Schreiben ist eine Kunst. Nicht nur eine Kunstfertigkeit. Eine echte Kunst.

Lesen und Schreiben ist schön.

Lesen und Schreiben macht Spaß.

Ich erinnere mich noch genau, wie sehr ich mich gefreut habe, endlich lesen und schreiben zu lernen. Geschichten zu lesen, Geschichten zu schreiben. Für mich war das eins der ganz großen Wunder meiner Kindheit.

Und so ein Wunder ist auch noch siebenundzwanzig Jahre später ein Grund zum Feiern!

Also:

Lassen wir es heute mal nicht damit bewenden, berufliche Mails zu lesen und zu schreiben, der Sekretärin ein Diktat zu verabreichen, einen Geschäftsbericht zu studieren, einen Einkaufszettel zu schreiben.

Heute, am Welttag des Lesens und Schreibens, wie wäre es damit, zum ersten Mal seit Jahren wieder ein Gedicht zu lesen? Einen Liebesbrief auf echtes Papier zu schreiben? Einem lieben Menschen etwas vorzulesen, was uns berührt hat?

Braune Muschel - Ziericon Burgfest!

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einladung_ravensbergLetztes Wochenende hat uns diese Geburtstagseinladung von unserem guten Freund M. auf die Burg Ravensberg im Teutoburger Wald geführt.

Eine Burg ist ja an sich schon ein famoser Ort für eine Geburtstagsfeier, aber M. hatte sich etwas ganz Besonderes ausgedacht: ein mittelalterliches Burgfest sollte es sein!

Daher mussten auch alle Gäste “gewandet” erscheinen: als Ritter, Burgfräulein, Knappen, Mägde, Mönche, Diebe … oder auch als Hexen und Zauberer.

U. und ich wollten uns schon ewig mittelalterliche Gewandung zulegen, um an Mittelaltermärkten stilecht auftreten zu können — und vielleicht sogar einmal bei der “Society for Creative Anachronism” oder dem einen oder anderen Live Action Rollenspiel hineinzuschnuppern.

Daher war das natürlich eine fantastische Gelegenheit für uns, diese langgehegten und nie verwirklichten Pläne endlich einmal in die Tat umzusetzen.

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  • Beim Reden kommen die Leute zusammen.

Foto von 'Stephantasy'

Blaue Muschel - ZiericonKontakt

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Weise Worte

“Wenn ich in diesem Zusammenhang von Träumen spreche, meine ich natürlich nicht die Schlafträume, nicht diejenigen, die sich heimlich ins Bewußtsein stehlen und von ihm wieder ausgestoßen werden wie Fremdkörper, ohne daß die Erinnerung an sie stärker ist als ein Hauch, der für die Dauer von Stunden den Rhythmus und die Farbe unseres Lebens beeinflußt. Nein, ich denke an Träume, deren Gestalt und Wesen wir selbst bestimmen wie der Maler sein Bild, wie der Baumeister sein Haus. Ich setze damit eine Tätigkeit der Seele voraus, und eben darauf kommt es mir an, denn, seien wir ehrlich, wir haben bisher zu wenig Gebrauch gemacht von dieser Seele, wir haben sie brachliegen lassen.”

—  Jakob Wassermann

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